Sie ist da!

Am 30. März 2019 wurde unsere ASK 21 D-3467 in Grabenstetten am Boden vom Windenseil schwer beschädigt. Bei Beginn der Reparatur im LTB Streifeneder wurde leider ein schwerwiegenderer Schaden als ursprünglich angenommen erkannt: Der Holm des Flügels ist beschädigt, eine kurzfristige Reparatur des Flügels ist unmöglich.

Der Vorstand lud deshalb die Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 24. Mai 2019. Die anwesenden Mitglieder berieten die aktuelle Situation und folgten einstimmig dem Antrag des Vorstands eine andere, gebrauchte ASK 21 in vergleichbarem Zustand und Alter zu erwerben. Am 1. Juni 2019 konnte nun „die Neue“ D- 3482 vom Degerfeld nach Grabenstetten überführt werden. Das Flugzeug kann von den Mitgliedern ab sofort zu gleichen Konditionen wie die „67“ genutzt werden.

Lastrechnungsworkshop in Aachen

Die Lastspezialisten der einzelnen Akaflieg haben sich getroffen, um zu überlegen, wie ein zukünftiges gemeinsames Tool zur Lastannahmen- und Strukturrechnung aussehen könnte. Wir waren hauptsächlich zum lernen dabei und konnten das auch in gewissem Grad erreichen. Nebenbei haben wir auch noch ein paar schöne Bilder von Regenbögen gemacht und an einem Tag drei Akaflieg-Werkstätten (Aachen, Darmstadt, Esslingen) von innen gesehen. Auch der Austausch untereinander und der Motivations-Boost für das eigene Projekt waren Outputs dieses gelungenen Wochenendes. Danke nochmal an Chris aus der Flugwissenschaftliche Vereinigung Aachen 1920 e.V. (FVA) fürs organisieren!

dav

Streckenflugsaison hat auch begonnen

Kleine Impressionen eines Streckenfluges unter der Woche: Wetter war bescheiden aber dank dem „Cpt. Solo“ in unserem Duo kann man ja einfach mal unverbindlich drauf los probieren 🙂
Oder wie die Grabis zu sagen pflegen: „Mit dem Solo im Nacken kannst du jedes Dreieck knacken“

(Er hat uns dann auch tatsächlich vor der Außenlandung 10 km vom Platz entfernt bewahrt…)

Flugsaison gestartet! Duo geprüft und Erste-Hilfe-Kurs

Gestern haben wir mit unserem Motorsegler die Flugsaison eröffnet, es war auch an der Zeit! Unsere Kollegen der Fliegergruppe Grabenstetten nutzen ebenfalls das schöne Wetter, um den Flugplatz auf Vordermann zu bringen und den ein oder anderen Start mit ihren Flugzeugen zu machen.

Unsere Segelflugzeuge befinden sich in den letzten Zügen der Wartung, die ASK 21 sollte nächsten Samstag die ersten Starts mit unseren zahlreichen neuen Flugschülern absolvieren können und der Duo Discus wurde ebenfalls letzten Mittwoch im Hof der Hochschule Esslingen nachgeprüft, was immer wieder ein schönes Schauspiel für Passanten ist. Er geht in einer Woche nach Frankreich, wo wir wieder von der Flugwissenschaftliche Vereinigung Aachen 1920 e.V. (FVA) zu ihrem Fluglager eingeladen sind. Discus und Astir befinden sich noch in der Werkstatt.


Außerdem hatten wir vor einer Woche das Glück, dass eines unserer Mitglieder einen Erste-Hilfe Kurs geben konnte. Er arbeitet nämlich nebem dem Studium als Rettungssanitäter. Somit befinden sich in unseren Reihen jetzt 5 neue geprüfte Ersthelfer.

Achtung Erstis!

Auch wir von der FTAG möchten alle neuen Erstsemester an der Hochschule Esslingen herzlich willkommen heißen! Ihre habt eine gute Wahl getroffen, was euren Studienstandort angeht.

Wir möchten alle Interessierten darauf hinweisen, dass die Homepage leider in Bezug auf die Projekte überarbeitet werden muss und nicht mehr aktuell ist. Ihr findet aktuelle News zu unseren Aktivitäten auf Facebook (öffentlich) unter

https://www.facebook.com/ftagEsslingen/

Infos die die Ausbildung und den Flugzeugpark betreffen sind aber auf dem neusten Stand.

Am kommenden Mittwoch den 20.03. um 19 Uhr findet ein ausführlicher Infoabend  in der Werkstatt statt, Zugang ist über die große Doppeltür in Gebäude 9, vom Mensahof aus. Siehe auch die Veranstaltung auf Facebook.

Wenn ihr Interesse an der Segelflugausbildung habt, habt ihr bei uns die Möglichkeit, dies für 3 Monate zu einem all-inclusive Preis von 80,- € auszuprobieren. In dieser Zeit schafft ihr etwa 20-30 Starts im Pilotensitz mit einem Fluglehrer und könnt danach unverbindlich entscheiden, ob ihr die Ausbildung fortsetzen wollt oder nicht. Wenn ihr euch nicht sicher sein, nehmen wir euch gerne einen Tag mit auf den Flugplatz mit und zeigen euch die herrliche Gegend an der Albkante bei einem Schnupperflug von oben.

Ansonsten steht euch natürlich die Mitarbeit an unserer technischen Projekten offen, bei denen ihr das im Studium Gelernte ausführlich und kreativ in der Praxis umsetzen könnt.

Bei Fragen jeglicher Art und Interesse schreibt einfach eine Mail an: ftag@hs-esslingen.de

Wir wünschen euch viel Erfolg beim Studium und freuen uns auf euren Besuch in unserer Werkstatt oder auf dem Flugplatz!

E16 Rumpf (Chassis) laminiert

Update zur E16: der Rumpf (das Chassis) ist wie geplant laminiert worden und wir sind dabei, ein paar Räder zu besorgen. Dabei sind wir auf der Suche nach einem gebrauchten Quad- oder side-by-side UTV-Fahrwerk. Sehr schön wäre eine Einzelradaufhängung an der Hinterachse anstatt der bei Quads üblichen Starrachse. Diese würde zusätzlich die hintere Spurweite einschränken und so zu einem instabileren Fahrverhalten führen. Auch würde ein Diffentialgetriebe dabei helfen, den Rasen des Flugplatzes zu schonen und den Widerstand bei Kurvenfahrten zu verringern. Bis klar ist, was für ein Fahrwerk zur Verfügung steht, bleibt die Rumpfschale vorerst leer, da zuerst klar sein muss, wo die benötigten Verstärkungen für die Anbindung des Fahrwerkes anzubringen sind. Ein Vorteil der erst später geplanten Einbauten war, dass die leere Rumpfschale innerhalb von 4 Tagen laminiert, verklebt und entformt werden konnte.

Die Aktivitas beim Einlegen der rechten Halbschale bei Schempp-Hirth in Nabern/Teck. Wir hatten eine sehr lehrreiche Woche und viel Spaß bei der Arbeit

Die fertige Rumpfschale mit testweise positionierten Sitzen

 

Erste FEM-Rechnung für E16

Jaja, die bunten Bildchen. Wir Ingenieure lieben und hassen sie. Wenn es doch nur wirklich so einfach wäre ein paar Zahlen und sonstige Eingaben in ein Programm zu tippen und ein korrektes und zuverlässiges Ergebnis zu erhalten… Leider ist dieses immer mit Vorsicht zu genießen und bedarf gerade im Flugzeugbau und bei sonstigen kritischen Bauteilen immer noch der Validierung durch einfache Belastungs- und Bruchversuche. Wir haben uns trotzdem mal dazu hinreißen lassen, ein paar bunte Bilder mit dem CAD-Modell der E16-Karosserie zu erstellen, um ein erstes Gefühl für die auftretenden Beanspruchungen zu bekommen. Manchmal darf man auch mal alle Bedenken über Bord werfen und so tun, als wäre die Welt wirklich so einfach… Aber nicht umsonst verbringen einige Fachleute ihre komplette berufliche Karriere mit der Anwendung und Weiterentwicklung komplexer FEM-Programme, deren Ergebnisse dann doch auch zuverlässiger werden, als unsere 15 minütige Inventor FEM-Analyse…


 

 

 

 

 

 

 

 

Nächste Woche wird aus dem 3D-Modell übrigens Realität, wenn wir zu Schempp-Hirth nach Nabern gehen und in der Form des Arcus das Rumpfvorderteil laminieren dürfen.

Vielen Dank schon jetzt dafür!

Aktuelle Berichterstattung und Facebook-Seite

Hallo liebe Freunde der FTAG-Homepage,

wir möchten uns entschuldigen, dass die Berichterstattung auf der Website seit März nicht mehr so richtig funktioniert hat. Da es aus dieser Zeit aber sehr viele interessante und erfreuliche Neuigkeiten gibt, hier der Link zu unserer Facebook-Seite, auf der alles auch ohne Account nachzulesen ist; die Seite ist öffentlich.

https://www.facebook.com/ftagEsslingen/

Auf dieser Seite haben wir die Berichterstattung aktuell gehalten, in Zukunft werden wir alle Beiträge auch hier auf unserer regulären Homepage einstellen.

Erstsemesterbegrüßung für das SS 2018

Die Erstsemesterbegrüßung im Frühjahr fand dieses Mal am Hochschulzentrum Flandernstraße statt. Nach unseren ersten Eindrücken war es eine erfolgreiche Veranstaltung.

Ebenso scheint unsere neue „Probemitgliedschaft“ sehr gut anzukommen, mit welcher interessierte Studenten im Rahmen einer 3-Monats-Mitgliedschaft die FTAG kennenlernen können. Sprecht uns einfach darauf an – ab April beginnt die Saison !

Im Außenbereich stand unser Diskus. Mit unterstützt wurden wir dieses mal von der Akaflieg Stuttgart die mit Mara und Krollinger unsere beiden Infostände mit betreut haben. Es gab zahlreiche Interessenten die sich über das „wissenschaftliche“ Fliegen informierten.

Am Mittwoch konnten wir 8 Interessierte in der Werkstatt begrüßen. Auch hier demonstrierten 6 Stuttgarter-Akaflieger an 2 Projekten den professionellen Umgang mit Faserverbundwerkstoffen und Kunstharz. Bei der Einpassung der Querkraftbolzen am Doppelsitzer „DuoDiscus“ konnten die Interessenten gleich mit Hand anlegen.

Antriebswelle der Winde E13 wird zur Drehmomentmesswelle

Im Rahmen der Bachelorarbeit zur Optimierung des Windenstarts rüstet die Aktivitas derzeit die Antriebswelle der Seilwinde zur Drehmomentmessung aus. Stefan Zistler, Falk Wagenknecht und Bastian Schick haben im Herbst noch eine stattliche Zahl von Windenstarts mit Seilkraftmessung ermöglicht. Diese Größe wird in Segelfliegerkreisen als die wichtigste „Prozessgröße“ beim Windenstart angesehen. Die Seilkraftmessdose ist am Fallschirm angebracht und fällt nach dem Ausklinken mit dem Seil zu Boden. Das ist für den Alltag allerdings kaum praktikabel. Die Messdose, mit Batterie, Verstärker und Funktechnik ist fragil und leidet bei den harten Bodenberührungen.

Windenstart mit Seilkraftmessdose

Stefan Zistler strebt eine dauerhafte Lösung an. Schließlich denkt er ja sogar an eine Automatisierung der Winde. Mit dem Drehmoment und der Übersetzung zur Seiltrommel kann man auf die Seilkraft schließen.

Für die Wahl der DMS und die optimale Stelle an der Welle, hat der Maschinenbauer eine Simulation ausgearbeitet.

Die Applikation folgte im Labor der Fakultät Maschinenbau. Mit Begeisterung berichtete Stefan von der guten Unterstützung u.a. durch Herrn Merk. Das Bild zeigt nun den statischen Test.

„Zischi“ beim Test der Drehmomentmesswelle

Auf unserer Drehmaschine kann man die Welle gut im Backenfutter festhalten. Ein Hebelarm mit justierbarem Gewicht (realisiert in Form des Eimers) macht es möglich, die Dehnung und damit die Spannungsänderung in der H-Brücke am Messverstärker zu bewerten.

Als Betreuer bin ich jetzt sehr gespannt, welche Lösung dann die Signalübertragung der drehenden Welle ermöglichen wird.                                                       Walter „Waldo“ Gronbach